Gewerbegebiet Umnutzung Kaliwerk

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Angaben zum Standort:

Gesamtfläche Netto:
Fläche GE:
Fläche GI:
belegte Fläche:
freie Fläche GE:
freie Fläche GI:
größte zusammenhängende freie
Fläche:
Grundstückspreis erschlossen:
Grundstückspreis unerschlossen:
Erschließung anliegend:
23,30 ha
3,28 ha
20,02 ha
21,79 ha
0,51 ha
0,00 ha

0,32 ha
nach Vereinbarung
Erschließung anliegend
ja

Infrastruktur des Standortes:

Anschluss Elektroenergie:
Anschluss Erdgas:
Anschluss Wasser:
Anschluss Abwasser:
Brauchwasserentnahmemöglichkeit:
Anschluss Telekomunikation:
Gleisanschluss direkt:

Grundsteuerhebesatz A:
Grundsteuerhebesatz B:
Gewerbesteuerhebesatz:

Trinkwasserpreis:
Abwasserpreis:

ÖPNV-Schiene:
ÖPNV-Bus:

Autobahnen:



Bundesstraßen:
ja
ja
ja
ja
ja
ja
nein

275 v.H.
390 v.H.
380 v.H.

1,26 Euro/m³ o. MwSt.
123,60 Euro/EWG/a o. MwSt.

in ca. 0,7 km Entfernung
in ca. 0,5 km Entfernung

A 38 - ca. 9 km (seit 2005)
A 4 - ca. 92 km
A 7 - ca. 57 km

B 80 - ca. 0,3 km
B 4 - ca. 24 km
B 243 - ca. 22 km
B 247 - ca. 15 km

 

Internationale Flughäfen:
Erfurt, ca. 86 km, Nachtflugmöglichkeit, keine Tonnagenbegrenzung
Leipzig/Halle, ca. 134 km, Nachtflugmöglichkeit, keine Tonnagenbegrenzung

Regionalflugplätze:
Obermehler/Schlotheim, ca. 57 km, bis 14t, keine Nachtflugmöglichkeit
Kassel/Calden, ca. 95 km, Nachtflugmöglichkeit, keine Tonnagenbegrenzung

Sonderlandeplätze:
Nordhausen, ca. 26 km, bis 5,7 t, keine Nachtflugmöglichkeit

Bereits ansässige Firmen / Branchen:
Industrieabbrüche und Metallrecycling, Metall- u. Stahlbau, Natur- und Kunststeinhandwerksbetrieb

 

1. Änderung Bebauungsplan Nr. 4 „Umnutzung Kaliwerk Sollstedt“

1. Übersicht Verfahrensablauf:

Aufstellungsbeschluss: 26.11.2013
Beteiligung Träger öffentl. Belange: 19.02.2014 - 21.03.2014
Öffentliche Auslegung: Stand 02/2014: 10.03.2014 - 11.04.2014
Abwägungs- und Satzungsbeschluss: 15.04.2014
Bekanntmachung im Amtsblatt 01.07.2014
„Eichsfelder Pforte“ 21. Jahrgang Nr. 07/2014

Mit Inkrafttreten dieser Änderung werden die zeichnerischen Festsetzungen des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes Nr. 4 „Umnutzung Kaliwerk Sollstedt“ der Gemeinde Sollstedt im Geltungsbereich der 1. Änderung des B-Planes vollständig ersetzt.

Die textlichen Festsetzungen im rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 4 „ Umnutzung Kaliwerk Sollstedt „ werden vom Inhalt der 1. Änderung des B-Planes nicht berührt und gelten für den Geltungsbereich der 1. Änderung unverändert fort.

Der restliche Inhalt des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes der von der 1. Änderung nicht erfasst wird, bleibt unverändert bestehen und rechtsverbindlich.

2. Ziel und Zweck der Planung:

Mit der Aufstellung der 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4 „Umnutzung Kaliwerk Sollstedt“ soll die seit Jahren überwiegend leerstehende und ungenutzte Bausubstanz und Grundstücksfläche der Flurstücke 8/9 und 2/105 mit vorgegebener Sondergebietsnutzung (§ 11 BauNVO) mit Zweckbestimmung

  • Sport-, Kultur- und Freizeit
  • Einrichtungen Gemeinbedarf
  • kleinflächiger Einzelhandel

für den es keinen wirtschaftlichen und städtebaulichen Bedarf gibt, einer gewerbliche Nutzung zugeführt werden.

 

3. Durchführung im vereinfachten Verfahren nach § 13a BauGB:

Die in Rede stehende 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4 "Umnutzung Kaliwerk Sollstedt" wurde im vereinfachten Verfahren durchgeführt. Aus folgenden Gründen sind die planungsrechtlichen Vorgaben gemäß § 13a (1) BauGB erfüllt:

  • da es im konkreten Planfall um die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Revitalisierung von seit vielen Jahren ungenutzter Bausubstanz und Grundstücke geht,
  • da im konkreten Planfall (Größe des räumlichen Geltungsbereiches der B- Planänderung nur ca. 2.670 m²) die zulässige Grundfläche im Sinne § 19 (2) BauNVO von maximal 20 000 m² gemäß § 13a (1) Satz 2 Nr.1 BauGB deutlich unterschritten wird,
  • da durch die 1. Änderung des in Rede stehenden Bebauungsplanes der Gemeinde Sollstedt keine Zulässigkeit von Vorhaben begründet wird, die einer Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung oder nach Landesrecht unterliegen,
  • es keine Anhaltspunkte für eine Beeinträchtigung der in § 1 Abs. 6 Nr. 7b BauGB genannten Schutzgüter gibt.

 

Aus den dargelegten Gründen wird:

  • gemäß § 13a (2) Satz 1 Nr.1 BauGB von der Umweltprüfung nach § 2 (4) BauGB, von dem Umweltbericht nach § 2a BauGB und von der Angabe nach § 3 (2) Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind und der zusammenfassenden Erklärung nach § 10 (4) BauGB, abgesehen und§ 4c nicht angewendet.

 

Gemeinde Sollstedt

C. Adam
Bürgermeister