24. Koloniefest

Bereits zum 24. Mal feierten die Kolonisten in Sollstedt das traditionelle Koloniefest. Höhepunkt war, wie immer, das Familienfest am Samstag Nachmittag. Pünktlich um 14 Uhr eröffnete Bürgermeister Claus Adam das Fest. Danach erfolgte, wie in jedem Jahr, die Ehrung der ältesten und jüngsten Kolonisten. Marlo Gulich, der einzige neugeborene Kolonist konnte leider nicht dabei sein. Seine Eltern nahmen jedoch das Geschenk für ihn entgegen. Heinz Rieser, als Stammgast auf der Bühne, sowie Elly Schröder freuten sich als älteste Kolonisten über die Glückwünsche und Blumen.

 

Danach konnten sich die Kinder auf der Hüpfburg austoben oder eines der vielen Angebote (Kutschfahrten, Kinderschminken uvm.) nutzen. Wie jedes Jahr war die Sollstedter Feuerwehr mit ihrer Technik vertreten und die Wülfingeröder Feuerwehr sorgte mit ihrer köstlichen Erbsensuppe aus der Feldküche für zufriedene Gesichter. Ein herzliches Dankeschön gilt den vielen Koloniefrauen für den Kuchen, der Kita Wipperbären, der ThInka, dem Sollstedter Chor und Herrn Pfarrer Heizmann, die alle ebenso zum Gelingen des Festes beitrugen.

Abends spielten die Blechbuben auf und sorgten für Stimmung im und um das Festzelt und das Tanzbein konnte geschwungen werden. Großartig angenommen wurde auch der Frühschoppen am Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst im Festzelt. Auch hier sorgten die Blechbuben, diesmal mit zünftiger Musi passend zum herrlichen Sommerwetter gute Laune.

 

Ganz in der Tradition des Festes spendeten die Organisatoren Nico und Karola Kleofas für gemeinnützige Zwecke. Eine Versteigerung von Wackerspielern signierter VIP-Tickets für das Thüringen-Derby Wacker 90 Nordhausen gegen Rot Weiß Erfurt erbrachte einen Erlös von 645,- Euro. Ein Spendenscheck in Höhe von 700,- Euro wurde bereits an den Bürgermeister Claus Adam übergeben, der die Summe nutzen wird, um ein neues Spielgerät für den Koloniespielplatz anzuschaffen. Aber auch weitere gemeinnützige Vereine und Einrichtungen werden, wie all die Jahre zuvor, mit einer kleinen Spende bedacht werden.

 K. Kleofas